25. Trichy 1



























Sind seit gestern 11.3. in Trichy (= Tiruchirappalli). Wir dachten ja, dass der Sri Meenakshi Tempel in Madurai gross war. Waren heute Vormittag im Sri Ranganathaswamy Tempel in Trichy, und der ist so RICHTIG gross, naemlich 60 (!!) Hektar!! Der Bau dieses Vishnu-Tempels begann ersten Quellen zufolge im 10. Jahrhundert, wobei der Grossteil im 16. Jahrhundert entstand. Der groesste der 21. Gopurams (Tuerme) wurde erst 1987 fertig gestellt und ist 73 Meter hoch. Urspruenglich waren all diese Tuerme, die ihr auf den Fotos seht, weiss, die bunte Bemalung war, aehnlich wie in Europa, eine Art Barockisierung. Ein Turm ist nach wie vor weiss und steht fuer Reinheit. Was leider fototechnisch (zu wenig Licht) nicht funktioniert, sind die riesigen, beeindruckenden Saeulenhallen (mit bis zu 1.000 Saeulen pro Halle), in denen unzaehlige kleine Tempel und Nischen mit Statuen diverser Goetter zu finden sind.
Zwei kleine aber interessante Geschichten: eines der Fotos zeigt einen Altar mit hunderten Schloessern. Wenn jemand ein Problem hat, kann er dieses hier mit einem Schloss anketten!
Beim Tempelelefanten kann man sich sozusagen den Segen kaufen. Man legt einfach eine Muenze in den Ruessel, und dann tappt einem der Elefant mit dem Ruessel auf den Kopf (fuer Hindus eine heilige Stelle) ...

2 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Na, jetzt scheint es aber richtig loszugehen mit dem Kulturprogramm. Ich gehe davon aus, dass ihr diese Infos nicht aus dem Reiseführer abgeschrieben, sondern hart erarbeitet habt (im Schweiß der Mandelmaske, sozusagen).
Eine Frage zum religionskundlichen Teil hätte ich noch: könnte man euch so ein Schloss mit einer Liste von Problemen schicken? Aber dann bitte nicht vergessen anzuketten, weil sonst schleppt ihr dort meine Probleme rum, was wohl nicht im Sinn des Erfinders ist.
Die herzlichsten Grüße aus Wien, wo seit Tagen der Frühling tobt, als hätte es nie einen Winter gegeben,
r.

Anonym hat gesagt…

Danke für die neuen Berichte.
So weiß ich immer was ich versäume.
Beste Grüße,
Franz Patay