33. Ooty










27.3. Es geht weiter nach Ooty (= Udhagamandalam, Ootacamund), einer Hill Station auf rund 2.200 Metern Hoehe in Tamil Nadu. Endlich wieder angenehme Temperaturen (etwas ueber 20 Grad), in der Nacht sogar fast kalt (3 Decken haben nicht gereicht). Die Huegel waeren ja EIGENTLICH ideal zum Trekken, aber dafuer braucht man halt zumindest einen Ansatz von sportlichem Ehrgeiz ... Ich habe daher eine Bustour gemacht, mit einem Bus voller neugieriger Inder, die es jetzt scharenweise in kuehlere Regionen zieht (hier haben eben die Sommerferien begonnen).
Am Samstag war in ganz Tamil Nadu uebrigens Generalstreik, und es war HERRLICH! Kein Laerm, kein Smog, ungewoehnlichste Ruhe. Hat aber nur bis 18 Uhr gedauert, dann ging der Wahnsinn gleich wieder los ... Die Ziege auf dem einen Foto musste sich mangels Muell in den Strassen jedenfalls am Streiktag muehsam von Filmpostern ernaehren ...
Mein schoenstes Erlebnis in Ooty und ueberhaupt eines der bisher beruehrendsen in Indien war der Besuch eines kleinen Toda-Dorfes. Die Toda sind ein kleiner Stamm (nur mehr rund 1.500 Menschen), die ihre uralte Kultur in den Huegeln von Ooty noch aktiv leben. Die Maenner sind hauptsaechlich mit der Zucht und Pflege von Bueffeln, deren Milch fuer das Haupteinkommen der Dorfer sorgt, beschaeftigt, die Frauen mit Stickerei. Ein Foto zeigt den Dorfpriester neben dem Tempel, in dem den Goettern mit Bueffelmilch gehuldigt wird.
W.

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